Satzung der Genossenschaft

§ 1 Name, Sitz
(1)Die Genossenschaft heißt:Phönix in Lassan eG
(2)Der Sitz der Genossenschaft ist Hannover.

§ 2 Zweck und Gegenstand
(1)
Die Genossenschaft bezweckt die Förderung der sozialen oder kulturellen Belange der Mitglie-der mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes.
(2)Der Gegenstand der Genossenschaft ist Errichtung und Betrieb einer Mutter/Vater und Kind-Kurklinik in Lassan einschließlich aller für den Klinikbetrieb erforderlichen Einrichtungen
(3)
Die Genossenschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zweckeim Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.Zweck der Genossenschaft ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und die Förde-rung des Schutzes der Familie.Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Betrieb einer Mutter/Vater und Kind-Kurklinik mit den erforderlichen Einrichtungen und durch die medizinische Betreuung und Entwicklung und Anwendung von multimodalen Therapiekonzepten, die bereits bestehende Er-krankungen bessern und im Rahmen der therapeutischen Kette,in Zusammenarbeit mit ambu-lant tätigen Ärzten und Therapeuten,zu einer dauerhaften Stabilisierung des Gesundheitszu-standes der PatientInnen beitragen sollen und die darüber hinaus durch Präventivkurse die Resilienz der PatientInnen und damit des Systems Familie fördern. Durch pädagogische und fami-lientherapeutische Beratung wird eine Verbesserung der Mutter/Vater und Kind-Beziehung mög-lich. Die Genossenschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwe-cke. Die Mittel der Genossenschaft dürfen nur für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten. Die Mitglieder erhalten bei Auflösung der Genossenschaft oder bei ihrem Ausscheiden aus der Genossenschaft nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zu-rück. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Genossenschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4)
Die Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig.
(5)
Die Genossenschaft kann sichunter den Voraussetzungen des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung an anderen Unternehmen beteiligen. Beteiligungen sind nur zu-lässig,wenn diese dem gemeinnützigen Zweck und den sozialen und kulturellen Belangen der Mitglieder dienen.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Zum Erwerb der Mitgliedschaft bedarf es einer unbedingten schriftlichen Beitrittserklärungüber die der Vorstand entscheidet.
(2)Die Mitgliedschaft kann erworben werden von jeder natürlichen Person, die die Errichtung und den Betrieb der Mutter/Vater und Kind-Klinik Phönix in Lassan fördern will, insbesondere von, potentiellen oder tatsächlichen Mitarbeitern der Mutter/Vater und Kind-Klinik, potentiell oder tat-sächlich zuweisenden Ärzten der Klinik, darüber hinaus von potentiellen Patienten oder deren Angehörigen, und von natürlichen oder juristischen Personen sowie Personengesellschaften, die die anthroposophische Medizin in Praxis und Forschung unterstützen wollen.
(3)Die Mitgliedschaft endet durch:a.Kündigung,b.Übertragung des gesamten Geschäftsguthabens,c.Tod, bzw. Auflösung einer juristischen Person oder einer Personengesellschaft oderd.Ausschluss.

§ 4 Geschäftsanteil, Nachschusspflicht, Eintrittsgeld


(1)Der Geschäftsanteil beträgt 250€. Er ist sofort in voller Höhe einzuzahlen. Für die Hälfte des Geschäftsanteils kann der Vorstand Ratenzahlung binnen zwei Jahren zulassen.
(2)Die Mitglieder können bis zu400Geschäftsanteile übernehmen.
(3)Die Mitglieder sind nicht zur Leistung von Nachschüssen verpflichtet.
(4)Durch Beschluss der Generalversammlung kann einEintrittsgeldfestgelegt werden, das den Rücklagen zugeführt wird.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder


(1)Die Mitglieder sind berechtigt,
a.an der Generalversammlung teilzunehmenund das Stimmrecht auszuüben,
b.rechtzeitig vor Feststellung des Jahresabschlusses durch die Generalversammlung auf ihre Kosten eine Abschrift des Jahresabschlusses, des Lageberichts (soweit gesetzlich erforderlich) und des Berichts des Aufsichtsrats zu verlangen,
c.Einsicht in das zusammengefasste Ergebnis des Berichtsüber die Prüfung des Prü-fungsverbandszu nehmen,
d.sich an Verlangen von einem Zehntel der Mitglieder auf Einberufung der Generalver-sammlung oder Ankündigung von Beschlussgegenständen zu beteiligen,
e.das Protokoll der Generalversammlung einzusehen und
f.die Mitgliederliste einzusehen.

(2)Die Mitglieder sind verpflichtet
a.die auf den Geschäftsanteil vorgeschriebenen Einzahlungen zu leisten,
b.die Interessen der Genossenschaft in jeder Weise zu fördern,
c.die Satzung der Genossenschaft einzuhalten und die von den Organen der Genossen-schaft gefassten Beschlüsse auszuführen,
d.die Einrichtungen der Genossenschaft in angemessenem Umfang zu nutzen und
e.eine Änderung ihrer Anschrift mitzuteilen.

§ 6Kündigung

Die Frist für dieKündigung der Mitgliedschaft oder einzelner, freiwilliger Anteile beträgt zweiJahrezum Schluss des Geschäftsjahres. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

§ 7 Übertragung des Geschäftsguthabens


(1)Jedes Mitglied kann sein Geschäftsguthaben jederzeit durch schriftliche Vereinbarung einem anderen ganz oder teilweise übertragen und hierdurch seine Mitgliedschaft ohne Auseinander-setzung beenden oder die Anzahl seiner Geschäftsanteile verringern, sofern der Erwerber Mit-glied der Genossenschaft wird oder bereits ist und das zu übertragende Geschäftsguthaben zu-sammen mit dem bisherigen Geschäftsguthaben den Gesamtbetrag der Geschäftsanteile, mit denen der Erwerber beteiligt ist oder sich zulässig beteiligt, nicht überschritten wird.
(2)Die Übertragung des Geschäftsguthabens bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

§ 8Tod / Auflösung einer juristischen Person oder Personengesellschaft

(1)Mit dem Tod eines Mitglieds geht die Mitgliedschaft auf den Erben über. Sie endet mit dem Schluss des Geschäftsjahres, in dem der Erbfall eingetreten ist.
(2)Wird eine juristische Person oder eine Personengesellschaft aufgelöst oder erlischt sie, so endet die Mitgliedschaft mit dem Schluss des Geschäftsjahres, in dem die Auflösung oder das Erlö-schen wirksam geworden ist. Im Falle der Gesamtrechtsnachfolge wird die Mitgliedschaft bis zum Schluss des Geschäftsjahres durch den Gesamtrechtsnachfolger fortgesetzt.

§ 9Ausschluss

(1)Mitglieder können zum Schluss eines Geschäftsjahres ausgeschlossen werden, wenn
a.sie die Genossenschaft schädigen,
b.sie die gegenüber der Genossenschaft bestehenden Pflichten trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses nicht erfüllen,
c.sie unter der der Genossenschaft bekannt gegebenen Anschrift dauernd nicht erreichbar sind.
(2)Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied muss vorher angehört werden, es sei denn, dass der Aufenthalt eines Mitgliedes nicht ermittelt werden kann.Der Beschluss, durch den das Mitglied ausgeschlossen wird, ist dem Mitglied vom Vorstand unverzüglich durch einge-schriebenen Brief mitzuteilen. Das Mitglied verliert ab dem Zeitpunkt der Absendung der Mittei-lung das Recht auf Teilnahme an der Generalversammlung sowie seine Mitgliedschaft im Vor-stand oder Aufsichtsrat.
(3)Gegen den Ausschlussbeschluss des Vorstands kann binnen sechs Wochen nach Absendung schriftlich gegenüber dem AufsichtsratWiderspruch eingelegt werden (Ausschlussfrist). Erst nach der Entscheidung desAufsichtsratskann der Ausschluss gerichtlich angefochten werden.
(4)Über Ausschlüsse von Vorstands-und Aufsichtsratsmitgliedern entscheidet die Generalver-sammlung.